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Monat: Juni 2015

Arrivederci!

Arrivederci!

Heute ist es doch passiert. Wir müssen leider heim.

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Die Fahrt heute geht bis Chianciano Therme. Müsst ihr selber mal googeln. Ca. 800 km.

Arrivederci, ciao!

veröffentlicht mit meinem FairPhone

War das ein Tag!

War das ein Tag!

Wir meinen langsam einen gewissen Erholeffekt an uns zu erkennen. Das macht sich als erstes am Tag darin bemerkbar, dass wir den auf 9 Uhr gestellten Wecker gar nicht brauchten. Wir sind alleine kurz vorher aufgewacht. Herrlich… mit Meeresrauschen!

Guten Morgen!

Unser Frühstück auf der Terrasse vor unserem Haus beneiden uns bestimmt einige. Bei diesem schönen Meerblick schmecken sogar die alten Brötchen, die von vor drei Tagen.

Heute Morgen lag das Meer wie eine Badewanne vor uns. Das hat sich nach unserer Morgenandacht aber gewaltig geändert. Es kam ein Wind auf und hat Wellen gezaubert, mit denen wir eine Menge Spaß hatten. Seht selber mal:

hinein in die WellenWellenreitenWellenreitenWellenreiten3

Am Nachmittag hatte ich heute meinen zweiten Termin bei Proffessore Negro. Ein ehemaliger Lehrer hier aus Tropea gibt hier Sprachunterricht und das kostenlos. Leider hab ich das viel zu spät erfahren aber gestern und heute voll genutzt. Endlich mal anwenden, was ich seit Jahren mir mühsam angeeignet habe. Das ist er:

Professor Negro

Nach unserem zweitem Kalbresischen Abend heute Abend (leckeres Essen, begleitet aber von viel zu lauter Musik) hatten einige von uns noch Sehnsucht nach einem ruhigen Tagesausklang im nahe gelegenen Tropea. Hier erwacht das Leben erst zu fortgeschrittener Stunde. Die Straßen und Trattorie sind voller Leute. Alles ist hier zu später Stunde noch auf den Beinen. Es wird gegessen, geredet oder einfach zusammen Zeit verbracht. Hier ist man einfach nicht allein. Das ist der große Unterschied zu unserem anonymen Leben in Deutschland.

Tropea bei Nacht1Tropea bei Nacht2

Einen Aperol als Absacker auf unserer Terrasse gab dann diesem wunderschönen Tag und uns den Rest.

eine Wanderung und Meer

eine Wanderung und Meer

Heute (eigentlich schon gestern am 18.06.) sind wir mal getrennte Wege gegangen. Um 7:05 Uhr bin ich alleine aufgestanden und hab gefrühstückt, damit ich zusammen mit sieben anderen eine geführte Wanderung  erleben konnte.

Man glaubt es kaum, wie bergig es hier in Italien ist. Dementsprechend ging es auch gleich durch eine Schlucht und es wurde hier eindringlich gewarnt:

ein kleiner Unterschied
finde den kleinen Unterschied

Nach dem ersten Anstieg wurden wir aber auch gleich mit einem herrlichem Blick auf Tropea belohnt.

Blick auf Tropea
Blick auf Tropea

OrtsbegehungVon unserer deutschsprachigen Wanderführerin haben wir viele Insiderinformationen über Land und Leute bekommen. Und natürlich über die hier unendlich vielen Olivenbäume und der Verarbeitung ihrerer Früchte.

alter Olivenbaum
alter Olivenbaum

alter Mann am Baumüberall KakteenWir hatten bestes Wanderwetter. Sonne und Wolken im Wechsel. Besser war nur noch das Mittagessen!

Genuss pur

Wieder zurück hier in unserer Urlaubsanlage hieß es ab ins Wasser. Die rote  Fahne des Bademeisters hat uns aber noch etwas zögern lassen. Denn heute  gab es richtige Wellen. Ach – wurscht – hinein!

Christoph in der Wellein den Wellen 2Wellen am CapoGenial, was?

Ganz praktisch hat sich auch unser Auto hier erwiesen, kleine Unternehmungen und Besorgungen sind dadurch recht einfach und schnell zu erledigen. Heute haben wir einen Supermercato erstürmt und gestaunt und gekauft.

Heute Abend gab es einen vom Hause inszinierten  „Kalabresischen Abend“. Etwas Kultur muss ja auch mal sein – neben dem vielen guten Essen. War sehr lustig (nur der Wein nicht „Locale“) mit Tanz, Gesang und bestem Essen.
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Ci vediamo!

Eidechsen

Il mercato!

Il mercato!

Heute Vormittag haben wir im nahe gelegenen OrtSanta Domenica den Markt erlebt.  Natürlich gab es Klamotten und auch viele überflüssige Sachen. Was mich aber begeistert hat, waren die Obst- und Gemüseangebote. Pfirsische, Erdbeeren, die richtig erdbeerig schmecken und Orangen von einem Bauern aus dem Auto raus verkauft. Das Kilo für 50 Cent! Fantastico!

Orangen

Riki war heute im Meer! (Das reicht für Insider als Schlagzeile 😉

Ansonsten hatten wir grade eine schöne Abendandacht. Die Sonne geht über dem Meer am Capo Vaticano unter und wir zum Essen in unser Öko-Häuschen.

Sonnenuntergang Capo Vaticano
Sonnenuntergang am Capo Vaticano

Gute Nacht nach D.

24 Stunden in Ricadi

24 Stunden in Ricadi

Ja, was war das für ein Augenblick (Eintrag ins Logbuch: 15:35 Uhr erster Sichtkontakt zum Meer), als wir gestern endlich – nach 1750 km – ankamen.

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Wir sind hier mit einigen anderen in einer Urlaubsgemeinschaft aus dem Nürnberger Raum zusammen. Die meisten sind geflogen und haben uns bei der Einfahrt ins Gelände herzlich begrüßt.

Silvia unter Palmen

So, unsere erste Nacht haben wir hinter uns. Die kalabresischen Mücken waren echt scharf auf unser deutsches Blut und haben uns dadurch nur mit Unterbrechung schlafen lassen.

Riki gruesst

Heute Morgen gab es auf unserer eigenen Terrasse selbst gedecktes Frühstück mit gigantischem Ausblick. Seht mal:

Frühstück

Das Schöne hier ist, dass jeder seine Tage hier so gestalten kann, dass es auch erholsam ist. Und dann gibt es auch immer wieder Angebote, gemeinsam Zeit zu verbringen. So begann der heutige Sonntag mit einem kleinen gemeinsamen Gottesdienst mit Meeresrauschen als Begleitung.

Jetzt haben wir auch schon einen kleinen Überblick über die Anlage, Riki hat Ordnung in unsere Hütte gezaubert und ich war lange baden.

Kakteenbluete

Ein kleiner Leckerbissen, geografisch wie kulinarisch, erwartet uns heute Abend noch. Wir wollen am Strand entlang zu einem typisch kalabresischen Lokal wandern und die Speisekarte testen.

 

Also, ihr seht und hört, es geht uns gut!

Grüße nach Deutschland!

Kalabrien

Kalabrien

Es ist vollbracht. Wir sind in unserem Urlaubsort gelandet.
Das Meer ist wirklich so blau und…  nass!

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Herrlich!
Später mehr dazu!

veröffentlicht mit meinem FairPhone

Im D-Zug nach Napoli?

Im D-Zug nach Napoli?

Nein, wir sind ja bekannter Weise mit unserem alten Schweden unterwegs. Aber im D-Zug wäre es bestimmt entspannter gewesen. Was wir heute auf der Straße erlebt haben, lässt sich kaum in ein paar Zeilen wiedergeben. Für uns ist das der Verfall des guten Zusammenlebens auf der Straße. Jeder fährt hier, wie er will. Keiner schenkt dem Anderen einen Meter, geschweige denn die Vorfahrt. Geblinkt wird grundsätzlich nicht. So ist es wirklich eine sehr anstrengende Fahrt für uns gewesen.

Neapel

Dank Navi haben wir unser Hotel relativ schnell gefunden. Es ging durch Gassen, wir dachten es wäre eine, nein es m u s s eine Einbahnstraße sein, weil es so eng war. Aber irgendwie einigt man sich dann doch, um aneinander vorbei zu kommen. Viele, eigentlich fast alle Autos zeugen hier von solchen Begegnungen oder engen Straßen, kaum eines ohne Beulen oder abgerissenen Spiegeln.

Ankunft Neapel

Um noch etwas von dieser Stadt bei Tageslicht zu sehen, haben wir uns zu Fuß durch Gassen und lange Treppen abwärts in die Stadt gewagt. Teilweise unheimliche Ecken, Hinterhöfe und immer enger werdende Gassen. Überall Geschrei und Gehupe. Wer fährt der hupt. Mopeds sind hier allgegenwärtig, und das in Massen.

Verkehr1

Gassen Neapel

Gasse Neapel

Wir haben uns dann geeinigt, einmal wenigstens das Meer zu sehen um dann wieder den Heimweg anzutreten. Der Hinweg war doch länger als gedacht. Aber das war nicht so einfach. Das einzige Stück Wasser haben wir zwischen Heck eines riesigen Kreuzfahrtschiffes und der Kaimauer gesehen. Ansonsten war kein Rankommen ans Wasser.

Meer?

Ein Taxifahrer hat uns dann netterweise zurück ins Hotel gefahren. Allein hätten wir es nicht mehr geschafft. Inclusive einer kleinen Stadtrundfahrt und allen Bemerkungen – in italiano…

Taxi Neapel

Die Sprache ist uns doch noch nicht ganz so geläufig. Das sollte sich dann auf unseren Tellern widerspiegeln. Riki fand zwischen den Spaghetti viele Muscheln, die sie nur mühsam aus der Schale bekam und mich grienten zwei Riesengarnelen auf meinem Risotto an, mit denen ich auch nicht viel anzustellen wusste. Aber naja, wir sind mehr als satt geworden.

was ist das

 

guckst dummh Muscheln

Den Abend lassen wir auf der Dachterrasse des Hotels mit einem gigantischen Blick über Neapel zum Vesuv mit einem kühlen Glas Weißwein, von den Hängen des uns gegenüber liegenden Vesuvs, ruhig ausklingen (wenn nicht gerade ein Flugzeug über uns hinwegdüst!)

Napoli by night

Buonanotte!