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Kategorie: Urlaub

Giorno del riposo!

Giorno del riposo!

Wir sind wieder da! Und wie ihr aufmerksamen Leser gemerkt habt, nicht allein. Wir haben fränkische Verstärkung mitgebracht und die sächsische Fraktion erwarten wir heute Abend noch.

So ist es, wenn man zu Hause von diesem Urlaubsort vorschwärmt!

Mittlerweile ist schon einiges das erste Mal passiert:

  • gemeinsames Frühstück auf Balkonien (Blick s.o.)
  • alles das noch eingekauft, was wirklich nicht mehr in unser Auto passte
  • manche Dinge haben schon ihren Platz zugewiesen bekommen

Deswegen machen wir jetzt erstmal nischt mehr!

Wir sind fast da!

Wir sind fast da!

Gestern Abend, nach einer feucht-fröhlichen Fahrt und noch einer zusätzlichen Runde (die Straße des Hotels gibt’s nämlich zweimal!) sind wir in Agropoli, unserer letzten Zwischenstation angekommen.

Pizza essen und dann für Abkühlung sorgen:

Das sieht doch jetzt schon mal nach Urlaub aus, oder?

Wir haben extra ein Zimmer mit Meerblick gebucht. Ist das nicht eine Wucht?

Das Ende ist in Sicht

Das Ende ist in Sicht

Die letzten Tage sind angebrochen. Wir überlegen, was wir noch so alles verpasst haben könnten. Die Tage zuvor haben wir so viel Schönes (wieder-) entdeckt und auch die Ruhe genossen. So fiel die Wahl heute auf eine kleine Wanderung. Ob ihr’s glaubt oder nicht, es war die schönste Wanderung, die wir zwei zusammen seit Langem gemacht haben.

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Meine Riki wollte ja fast gar nicht mehr runter von diesem schönen Aussichtspunkt, den wir nach ca. 3 km erreicht hatten.

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Von da oben gibt es einen unvergleichlich tollen Ausblick einerseits auf das lang gestreckte Tal ins Land und auf der anderen Seite ein toller Blick auf das Meer und den Stromboli.

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Der Heimweg ging an Gärten mit verschiedensten Früchten und Gemüsesorten vorbei. Orangen, Kakis, Auberginen, Zitronen, Peperoncini…

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Melone mit Parmaschinken hatten wir uns daraufhin auf jeden Fall als Stärkung verdient.

Das i-Tüpfelchen des Tages war unser Essen mit unseren Leipz’scher Freunden im Ristorante ‘da Barbone’, direkt am Meer, bei heute starkem Wellengang.
Wenn mir dann Anett das Bild schickt, dann seht ihr auch, wie gut es uns ging!
Jetzt hat sie es geschickt!
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Gute Nacht!
Ulrike sagt, ich soll lieber Buonanotte schreiben!
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Pflichtbesuch in Pizzo

Pflichtbesuch in Pizzo

Das gehört dazu: Wer schon mal hier in Kalabrien zu Besuch ist, muss mal nach Pizzo und ein Tartufo genießen. Tartufo ist ein ganz besonderes Eis, in verschiedensten Geschmäckern, mit einem flüssigen Schokoladenkern.
Wir haben das gemacht, lecker!

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Ein Original, das sich schon als Kind hier sein Eis holte, ließ sich mit der Damenriege unserer Reisegruppe ablichten.

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Ein Highlight nach einem ausgiebigen Stadtbummel ist dann immer die Fahrt zum Bahnhof mit einem dreirädrigen Piaggio.

So viel Spaß für wenig Geld!

Riace zum Zweiten

Riace zum Zweiten

Wir sind noch einmal gemeinsam mit unseren sächsischen Freunden nach Riace gefahren. Sie haben über uns von der einmaligen Geschichte dieses kleinen Ortes an der Südküste Kalabriens gehört und sind neugierig geworden.

Diesmal hatten wir uns vorgenommen, später dort zu sein, damit wir das Leben im Ort auch erleben können. Denn, wie üblich in Italien, bewegt sich im Ort erst wieder etwas nach 16.00 Uhr, nach der Mittagszeit.

Nur diesmal hatten auch viele der kleinen Handwerksbetriebe trotzdem geschlossen. Und das lag an der Schlagzeile des Tages:

Der Bürgermeister dieser Stadt, der sich in einer ganz besonderen Weise um gestrandete Flüchtlinge gekümmert hat, ist an diesem Tag verhaftet worden.

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Dort wo sonst kaum mehr als drei, vier Leute zu sehen sind, wimmelte der Ort am Abend von Kamerateams verschiedenster Sender. Eine ganz angespannte Stimmung war zu spüren.
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Die meisten Einwohner bewundern “ihren” Bürgermeister, sind stolz auf ihn und was er für ihren Ort getan hat. Dementsprechend traurig waren viele Gesichter. Sollte dieses Modell des unkonventionellen, einmaligen und erfolgreichen Umgangs mit den neuen Einwohnern jetzt doch scheitern?

Italien wird sicher weltweit in dieser Sache weiter beobachtet werden. Das internationale Interesse am Ausgang dieser Sache ist sicherlich gewaltig.
Hier ein Ausschnitt aus der Sächsischen Zeitung:
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Wie gesagt, es war ein ganz beeindruckender Besuch, mit wunderbaren Begegnungen und vielen Dingen, die großes Staunen hervorriefen.
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Der Obstverkäufer und Ureinwohner dieser Stadt (links) hat uns eine kleine Stadtführung gegeben.
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An den Wänden der Stadt finden wir überall Gemälde mit Erlebnissen der Flüchtlinge.
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Sonne pur

Sonne pur

Ja wenn im Oktober noch so die Sonne scheint, geht’s natürlich ans Meer. So ruhiges Wasser lädt zum Schnorcheln ein.

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Und dann ging’s zu Fuß 20min am Strand (über Stock und Stein) zum Capo Vaticano.

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Ab jetzt…

Ab jetzt…

… sind wir nicht mehr alleine. Unsere Reisegruppe aus Sachsen ist nun angekommen und will unterhalten werden. Ein kurzer Abstecher vom Flughafen zu Statti, einem Wein- und Ölhändler unseres Vertrauens, hat sogleich die Minen erheitert und den Geldbeutel erleichtert.

Dann ging es von Lamezia Terme in unseren Sommerwohnsitz.

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Jeder hat eine schöne Wohnung bekommen. Die Küchen sind aber so kein, dass wir doch lieber essen gehen. Ist auch viel gemütlicher und lustiger, so ein gemeinsames Essen.

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So, das ich für den ersten Tag.
Buonanotte!

Kurt & Maria

Kurt & Maria

Auch diesmal sind wir wieder herzlichst von unseren beiden Freunden eingeladen und empfangen worden. Kurt hatte gestern Geburtstag und sich über unser Ständchen und das deutsche Bier als Geschenk gefreut.

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Und schon saßen wir miteinander am Tisch und haben wieder erzählt und erzählt und gegessen.

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oben eine Anonna-Frucht, Parmeggiano und Collo

Dazu Rot-Weiß! (Rotwein & Weißbrot)
Es ist wunderbar, aus erster Hand zu erfahren, warum hier manches so anders läuft, wo man die schmackhaftesten Leckerbissen erstehen kann (auch wenn der Laden schon geschlossen hat) und wieviel etwas überhaupt kosten darf (wir zahlen im Normalfall den Touri-Zuschlag).
Und dann zeigen sie uns immer wieder schöne Orte, an denen wir sonst vorbeifahren würden.

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