Das Ende ist in Sicht

Das Ende ist in Sicht

Die letzten Tage sind angebrochen. Wir überlegen, was wir noch so alles verpasst haben könnten. Die Tage zuvor haben wir so viel Schönes (wieder-) entdeckt und auch die Ruhe genossen. So fiel die Wahl heute auf eine kleine Wanderung. Ob ihr’s glaubt oder nicht, es war die schönste Wanderung, die wir zwei zusammen seit Langem gemacht haben.

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Meine Riki wollte ja fast gar nicht mehr runter von diesem schönen Aussichtspunkt, den wir nach ca. 3 km erreicht hatten.

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Von da oben gibt es einen unvergleichlich tollen Ausblick einerseits auf das lang gestreckte Tal ins Land und auf der anderen Seite ein toller Blick auf das Meer und den Stromboli.

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Der Heimweg ging an Gärten mit verschiedensten Früchten und Gemüsesorten vorbei. Orangen, Kakis, Auberginen, Zitronen, Peperoncini…

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Melone mit Parmaschinken hatten wir uns daraufhin auf jeden Fall als Stärkung verdient.

Das i-Tüpfelchen des Tages war unser Essen mit unseren Leipz’scher Freunden im Ristorante ‚da Barbone‘, direkt am Meer, bei heute starkem Wellengang.
Wenn mir dann Anett das Bild schickt, dann seht ihr auch, wie gut es uns ging!
Jetzt hat sie es geschickt!
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Gute Nacht!
Ulrike sagt, ich soll lieber Buonanotte schreiben!
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Pflichtbesuch in Pizzo

Pflichtbesuch in Pizzo

Das gehört dazu: Wer schon mal hier in Kalabrien zu Besuch ist, muss mal nach Pizzo und ein Tartufo genießen. Tartufo ist ein ganz besonderes Eis, in verschiedensten Geschmäckern, mit einem flüssigen Schokoladenkern.
Wir haben das gemacht, lecker!

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Ein Original, das sich schon als Kind hier sein Eis holte, ließ sich mit der Damenriege unserer Reisegruppe ablichten.

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Ein Highlight nach einem ausgiebigen Stadtbummel ist dann immer die Fahrt zum Bahnhof mit einem dreirädrigen Piaggio.

So viel Spaß für wenig Geld!

Riace zum Zweiten

Riace zum Zweiten

Wir sind noch einmal gemeinsam mit unseren sächsischen Freunden nach Riace gefahren. Sie haben über uns von der einmaligen Geschichte dieses kleinen Ortes an der Südküste Kalabriens gehört und sind neugierig geworden.

Diesmal hatten wir uns vorgenommen, später dort zu sein, damit wir das Leben im Ort auch erleben können. Denn, wie üblich in Italien, bewegt sich im Ort erst wieder etwas nach 16.00 Uhr, nach der Mittagszeit.

Nur diesmal hatten auch viele der kleinen Handwerksbetriebe trotzdem geschlossen. Und das lag an der Schlagzeile des Tages:

Der Bürgermeister dieser Stadt, der sich in einer ganz besonderen Weise um gestrandete Flüchtlinge gekümmert hat, ist an diesem Tag verhaftet worden.

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Dort wo sonst kaum mehr als drei, vier Leute zu sehen sind, wimmelte der Ort am Abend von Kamerateams verschiedenster Sender. Eine ganz angespannte Stimmung war zu spüren.
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Die meisten Einwohner bewundern „ihren“ Bürgermeister, sind stolz auf ihn und was er für ihren Ort getan hat. Dementsprechend traurig waren viele Gesichter. Sollte dieses Modell des unkonventionellen, einmaligen und erfolgreichen Umgangs mit den neuen Einwohnern jetzt doch scheitern?

Italien wird sicher weltweit in dieser Sache weiter beobachtet werden. Das internationale Interesse am Ausgang dieser Sache ist sicherlich gewaltig.
Hier ein Ausschnitt aus der Sächsischen Zeitung:
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Wie gesagt, es war ein ganz beeindruckender Besuch, mit wunderbaren Begegnungen und vielen Dingen, die großes Staunen hervorriefen.
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Der Obstverkäufer und Ureinwohner dieser Stadt (links) hat uns eine kleine Stadtführung gegeben.
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An den Wänden der Stadt finden wir überall Gemälde mit Erlebnissen der Flüchtlinge.
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Sonne pur

Sonne pur

Ja wenn im Oktober noch so die Sonne scheint, geht’s natürlich ans Meer. So ruhiges Wasser lädt zum Schnorcheln ein.

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Und dann ging’s zu Fuß 20min am Strand (über Stock und Stein) zum Capo Vaticano.

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Ab jetzt…

Ab jetzt…

… sind wir nicht mehr alleine. Unsere Reisegruppe aus Sachsen ist nun angekommen und will unterhalten werden. Ein kurzer Abstecher vom Flughafen zu Statti, einem Wein- und Ölhändler unseres Vertrauens, hat sogleich die Minen erheitert und den Geldbeutel erleichtert.

Dann ging es von Lamezia Terme in unseren Sommerwohnsitz.

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Jeder hat eine schöne Wohnung bekommen. Die Küchen sind aber so kein, dass wir doch lieber essen gehen. Ist auch viel gemütlicher und lustiger, so ein gemeinsames Essen.

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So, das ich für den ersten Tag.
Buonanotte!

Kurt & Maria

Kurt & Maria

Auch diesmal sind wir wieder herzlichst von unseren beiden Freunden eingeladen und empfangen worden. Kurt hatte gestern Geburtstag und sich über unser Ständchen und das deutsche Bier als Geschenk gefreut.

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Und schon saßen wir miteinander am Tisch und haben wieder erzählt und erzählt und gegessen.

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oben eine Anonna-Frucht, Parmeggiano und Collo

Dazu Rot-Weiß! (Rotwein & Weißbrot)
Es ist wunderbar, aus erster Hand zu erfahren, warum hier manches so anders läuft, wo man die schmackhaftesten Leckerbissen erstehen kann (auch wenn der Laden schon geschlossen hat) und wieviel etwas überhaupt kosten darf (wir zahlen im Normalfall den Touri-Zuschlag).
Und dann zeigen sie uns immer wieder schöne Orte, an denen wir sonst vorbeifahren würden.

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Guten Morgen!

Guten Morgen!

Dieser Morgen ging etwas anders los als üblich. Ein ständiges Knallen weckte mich aus dem Schlaf. Immer und immer wieder, wie ein Peitschenknall. Ein müder Blick aus dem Fenster offenbarte mir dann den Grund. Ein Nachbar hat wieder mal (wie hier fast jeden Tag üblich 😡) seine Abfälle verbrannt. Man weiß nicht wirklich, was hier eigentlich alles verbrannt wird und deswegen stinkt und raucht es massiv.

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hier ein Bild von meiner gestrigen Wanderung

Ansonsten gab es heute ein Erdbeben ganz in unserer Nähe. Aber ein sehr leichtes, im Meer. Im Bett war bei uns nichts zu spüren! Mehr Infos darüber!

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nicht weit von uns waren die Auswirkungen auf dem Meer zu sehen

Meine Abenteuer- wanderung

Meine Abenteuer- wanderung

In Anbetracht dessen, dass am Wochenende unsere sächsischen Freunde hier anreisen, müssen wir uns ja Gedanken machen, was wir ihnen hier bieten können.
Ich habe dazu heute mal eine Probe-Abenteuerwanderung gemacht. Abenteuer deswegen, weil es hier immer Überraschungen gibt. Erstens gibt es schon mal überhaupt keine Beschilderung (von wegen Rotpunkt- oder Gelbstrichwanderweg). Zweitens, wenn man dann einen Weg gefunden hat, endet dieser eben auch ganz plötzlich mal wieder (wenn’s gut geht,  ist nicht gleich ein Abgrund dahinter!)
Meistens ist einfach nur ein Tor (privato), dann heißt es einen anderen Ausweg durch’s Gebüsch zu finden. Hier ein paar Schnappschüsse meiner Tour:

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wann gab’s hier wohl das letzte Spiel?

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imageein Kakteenfeld

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immer wieder viele verwahrloste Häuser – vendesi – zu verkaufen!

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das war eine der Sackgassen, hunderte Meter bergab und dann diese Quelle

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Kirchen sind meistens super gepflegt

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hier werden schon die Cipolle (typischen roten Zwiebeln) für die nächste Saison angebaut und bewässert

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und zwar von Suleiman aus Gambia und Simon aus Rosarno


hier nun noch ein Video-Rundumschlag (bitte quer halten)

Insgesamt hatte ich dann 14 km auf dem Tacho und vieles gesehen, was diese Gegend so einzigartig macht.

Ein wunderschöner …

Ein wunderschöner …

… erster Urlaubstag geht zu Ende.
Der Blick von unserem Balkon auf die kalabresische Kulisse fasziniert uns.

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Und ganz rechts können wir den Stromboli sehen. Ein noch aktiver Vulkan. In regelmäßigen Abständen spuckt er Lava aus. Aber leider immer auf die andere Seite.

Wenn ihr Geduld habt, hier ist eine Webcam.

Derweil genießen wir typisch kalbresische Getränke in einer originellen Kneipe!
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Buonanotte!